🚐💨 20 Tonnen Stahl, ein gebrochenes Herz und eine Jagd auf Leben und Tod! 🚐💨
Henry Falk wollte nur noch eines: Die Stille der Nordsee und seinen Frieden. Nach 20 Jahren beim LKA Berlin tauscht er die Dienstmarke gegen das Lenkrad eines pink-schwarzen Setra-Busses.
Doch die Freiheit auf dem Asphalt wird zum Albtraum, als er die junge Hackerin Pia rettet. Plötzlich im Fadenkreuz eines skrupellosen Imperiums, führt die Flucht von den Dünen Zeelands bis in die eisigen Bunker der Alpen. 🏔️❄️
FALK – Spuren im Asphalt ist mehr als ein Thriller. Es ist eine Geschichte über:
✅ Mut zum Neuanfang
✅ Die unzerbrechliche Treue eines Hundes (Berti! 🐾)
✅ Und das Licht am Ende der Angst.
Ein Roadtrip-Thriller, der unter die Haut geht
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Leseprobe FALK – Spuren im Asphalt:
Hier ist eine packende Leseprobe aus dem ersten Kapitel deines Buches, die genau den emotionalen Kern und den Wendepunkt in Falks Leben einfängt:
Leseprobe: FALK – Spuren im Asphalt
Wo die Liebe wohnte und die Asche begann
Der Regen in Berlin war an diesem Tag kein sanfter Schauer, er war eine kalte, graue Wand, die alles verschluckte. Henry Falk stand am Grab seiner Frau Julia. Die schwarzen Schirme der Trauergäste wirkten wie eine Herde düsterer Vögel, doch Falk spürte die Nässe nicht, die langsam seinen teuren Anzug durchweichte. Er spürte gar nichts mehr. Er war leergebrannt.
Zwanzig Jahre lang hatte er Mörder gejagt, hatte in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele geblickt und geglaubt, er sei abgehärtet. Er hatte gedacht, der Tod sei ein alter Bekannter, mit dem er umzugehen wusste. Doch gegen diesen einen Feind – den Krebs, der seine Julia innerhalb von nur sechs Monaten von innen heraus aufgefressen hatte – war er machtlos gewesen. Kein Gesetz der Welt konnte diesen Raubmord an seinem Glück sühnen.
Als der erste Brocken Erde dumpf auf den Eichensarg schlug, riss das Geräusch eine klaffende Wunde in seine Seele. Er sah nicht nur den Sarg; er sah die Trümmer ihres gemeinsamen Lebens. Falk erinnerte sich an das „Hallo mein Schatz, schön dass du da bist“, das ihn jeden Feierabend an der Tür empfangen hatte. Er roch förmlich wieder den schweren, heimeligen Duft von ihrem Sauerbraten mit Rotkohl, der durch die Wohnung zog, wenn er nach einem harten Tag im LKA nach Hause kam. Julia hatte gewusst, dass er nach der Konfrontation mit dem Bösen diese häusliche Erdung brauchte.
Sie waren zweiundzwanzig Jahre lang glücklich gewesen – eine Ewigkeit und doch viel zu kurz. Es fehlten ihm die abendlichen Kuschelstunden auf dem Sofa, bei denen die Welt draußen einfach aufhörte zu existieren. Ihm fehlte der sanfte Kuss auf die Wange jeden Morgen und ihr leises, besorgtes „Pass auf dich auf, Henry“, wenn er zur Schicht ging.
Sie hatten so viel vor gehabt. Da sie keine Kinder bekommen konnten, war ihre Liebe zueinander alles gewesen. Sie hatten Pläne geschmiedet für die Zeit nach dem Dienst. Ein Wohnmobil wollten sie kaufen, kein steriles Ding von der Stange, sondern ein echtes Zuhause auf Rädern. Sie wollten die Welt erkunden, die Freiheit spüren, die er in Berlin-Mitte nie gefunden hatte. Die Reiserouten lagen noch markiert auf dem Küchentisch: Nordkap, die Toskana, die Bretagne. Alles nur noch wertloses Papier.
„Mein Beileid, Henry“, flüsterte sein Chef vom LKA und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Es war eine Geste der Kameradschaft, doch für Falk fühlte sie sich hohl an. Er starrte nur auf das frische Grab und wusste in diesem Moment mit einer erschreckenden Klarheit: Er würde nie wieder in ein Büro zurückkehren. Er würde nie wieder eine Dienstmarke tragen oder Berichte über die Verbrechen anderer schreiben. Sein eigenes Leben war zum Schauplatz des schlimmsten Verbrechens geworden, das er je erlebt hatte.
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