
Es war ein heißer Sommertag Ende Juli 1969, als Sabine Schumacher als brüllende Löwin und kleine Schwester ihres Bruders das Licht der Welt erblickte. Fortan durfte sie sich als „echtes Münchener Kindl“ bezeichnen. Ein redseliges Naturell, Übergewicht und Naturlocken waren ihre Markenzeichen. In der Vorschule verfasste sie die erste eigene Geschichte. Sie lautete: „der teufel hate ein hun.“ Mittlerweile sind die Plots ausgefeilter und fürs Korrektorat stehen ihr drei Genies an der Seite. Ihre Freude am Fabulieren ist geblieben. Das Gewicht und die Locken auch.
Schnell hatte Sabine gemerkt, dass der Humor selbst beim Schreiben grausamer Plots Teil ihrer Persönlichkeit bleibt. Warum dann keine romantische Komödien verfassen? Nun, Kriminalfälle sind Denkaufgaben. Das gefällt ihr. Außerdem ist sie nicht sonderlich romantisch.
Das Leben hat ihr zwei tolle Kinder geschenkt und eine Menge beruflicher und menschlicher Einblicke in Medizin, Literatur, Psychologie und Esoterik. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann in Isny im Allgäu. Schicksalsschläge sorgten dafür, dass sieneben der Muse seit einigen Jahren auch die Zeit zum Schreiben hat. Eine sechsbändige München-Krimi-Reihe mit der Tendenz zum Psychothriller, zwei Cosy-Crime Bände, ein Spannungsroman und eine Erzählung für Frauen Ü40 sind seither im Selfpublishing erschienen. Freiheit und Unabhängigkeit sind Sabine wichtig. Ebenso wie das Aufgreifen sozialkritischer Themen, wobei sie den Zeigefinger unten lässt.
Ihr Erstlingswerk, der Kriminalroman „Gemeinsam sind wir tot“, wurde mit dem Buchsiegel ausgezeichnet.








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